Cyber-Mobbing

Was ist Cyber-Mobbing eigentlich?

Cyber-Mobbing ist das absichtliche
Beleidigen, Bedrohen, Bloßstellen oder Belästigen
von Personen im Internet oder mit dem Handy
meist über einen längeren Zeitraum.

Dabei werden unterschiedliche Internet- und Handydienste verwendet:
wie z.B. im Internet durch E-Mail, Instant Messaging, in Chatrooms,
in Diskussionsforen, in Sozialen Netzwerken, auf Foto- oder Videoplattformen,
in Blogs und am Handy z.B. durch lästige Anrufe, SMS,
Nachrichten auf der Mailbox, Handykamera etc.

Mobbing hat es immer schon gegeben.
Zu den Besonderheiten von Cyber-Mobbing zählen allerdings:

Inhalte verbreiten sich rasch, vor einem großen Publikum und sind oft
nicht mehr zu entfernen.

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Cyber-Mobbing stellt einen „rund um die Uhr” Eingriff in die Privatsphäre dar,
der vor den eigenen vier Wänden nicht halt macht - es sei denn,
man nutzt keine neuen Medien. Handy oder Internet nicht mehr zu nutzen
ist für die meisten Betroffenen keine Option.

∗ ∗ ∗
Personen die andere online mobben agieren oft (scheinbar) anonym.
Die Rollen Täter und Opfer sind nicht einfach zu trennen,
Attacken können sich in in Form von Gegenattacken gegen einen wenden.




Wie können sich Kinder gegen Cyber−Mobbing wehren?
Die wichtigsten Tipps für Kinder und Jugendliche:

! Bleib ruhig !
Lass dich nicht von Selbstzweifeln beherrschen.
Denn: Du bist okay, so wie du bist − an dir ist nichts falsch.

! Sperre die, die dich belästigen !
Die meisten Websites und Online-Anbieter geben dir die Möglichkeit,
bestimmte Personen zu sperren. Nutze dieses Angebot,
denn du musst dich nicht mit jemandem abgeben, der dich belästigt.
Wenn du mit Anrufen oder SMS belästigt wirst,
kannst du auch deine Handynummer ändern lassen.

! Antworte nicht !
Reagiere nicht auf Nachrichten, die dich belästigen oder ärgern.
Denn genau das will der/die AbsenderIn. Wenn du zurückschreibst,
wird das Mobbing wahrscheinlich nur noch schlimmer.

! Sichere Beweise !
Lerne, wie du Kopien von unangenehmen Nachrichten,
Bildern oder Online-Gesprächen machen kannst.
Sie werden dir helfen, anderen zu zeigen, was passiert ist.
Außerdem kann mit den Beweisen auch dein/e PeinigerIn gefunden werden.

! Rede darüber !
Wenn du Probleme hast, wende dich an Erwachsene, denen du vertraust,
zum Beispiel deine Eltern, eine/n LehrerIn oder eine/n JugendbetreuerIn.
Bei „147 − Rat auf Draht” erhältst du kostenlos, anonym und rund um die Uhr
telefonische Hilfe, wenn du einmal nicht mehr weiter weißt.

! Melde Probleme !
Nimm Belästigungen nicht einfach hin,
sondern informiere umgehend die Betreiber der Website.
Informationen, wie du in den verschiedenen
Sozialen Netzwerken Missbrauch melden kannst, findest du hier.
Vorfälle, die illegal sein könnten, solltest du den Behörden melden.

! Unterstütze Opfer !
Wenn du mitbekommst, dass jemand anderer per Handy,
Internet oder SMS belästigt wird, dann schau nicht weg,
sondern hilf ihm/ihr und melde den Vorfall. Wenn der/die TäterIn merkt,
dass das Opfer nicht alleine gelassen wird, hören die Beleidigungen oft schnell auf.

! Schütze deine Privatsphäre !
Sei vorsichtig, welche Angaben du im Internet machst.
Deine persönlichen Daten
(E-Mail-Adresse, Wohnadresse, Handynummer oder private Fotos)
können auch von bdquo;Cyber−Bullys” gegen dich verwendet werden.
Achte insbesondere darauf, deine Zugangsdaten geheim zu halten
und ein sicheres Passwort zu verwenden.

! Kenne deine Rechte !
Wenn du es nicht erlaubst, darf niemand Fotos von dir ins Internet stellen,
die dir peinlich sein könnten. Außerdem darf dich niemand vor anderen
verspotten oder beleidigen. Wenn Cyber−Mobbing besonders ernst ist,
kann dies für den/die TäterIn rechtliche Konsequenzen haben.

! Vertraue dir !
Wichtig ist, dass du an dich selbst glaubst und dir nichts
von anderen einreden lässt.
Lass dich nicht fertigmachen und mach keine anderen fertig!




Quelle:
Saferinternet.at

 

 

 

 

 

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